Neue Förderung für Kleinprojekte beschlossen
Die LAG auf ihrer letzten Sitzung im Bad Laerer Rathaus .(Foto: pro-t-in)
Weniger Bürokratie, schnelle Bewilligung: Auf ihrer letzten Sitzung beschloss die Lokale Aktionsgruppe (LAG) eine Förderung für Kleinprojekte. Wer gemeinnützige Vorhaben mit Gesamtkosten von bis zu 6.000 Euro durchführt, kann sich bei erfolgreicher Beantragung über bis zu 3.000 Euro an Fördergeldern freuen. Außerdem bewilligte die LAG zehn größere Projekte aus allen sechs LEADER-Kommunen.
Mit der neuen Kleinprojekteförderung will die LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land Vereinen, Institutionen und engagierten Privatpersonen ermöglichen, kleinere Projekte schnell und unbürokratisch umzusetzen. „Auch kleine Projekte können einen großen Mehrwert für die Gemeinschaft haben und es wäre schade, wenn diese an der Bürokratie oder am Geld scheitern“, erklärt Regionalmanagerin Nicole Borth. Die sechs LEADER-Kommunen Bad Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Dissen aTW, Hilter a.T.W. und Glandorf stellen im ersten Anlauf ein Budget von 36.000 Euro zur Verfügung. Das Antragsverfahren ist möglichst niedrigschwellig gehalten.
Stichtag für Förderanträge ist der 18. Dezember 2026. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Antragstellenden in den sechs LEADER-Kommunen tätig sind und dass das Projekt einen erkennbaren Nutzen für die Gemeinschaft hat. Extra-Punkte gibt es für Projektideen aus den Bereichen Klima und Umwelt, Kinder und Jugendliche sowie Inklusion. Die Förderung beträgt bis zu 100 Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch 3.000 Euro. Das Projekt muss im Anschluss innerhalb von vier Monaten umgesetzt werden.
Interessierte finden hier alle Informationen sowie viele Beispielideen für Kleinprojekte. Wer sich unsicher ist, ob sein Projekt für eine Förderung in Frage kommt, kann sich für eine Beratung an Regionalmanagerin Nicole Borth wenden – kostenlos und unverbindlich. Über die beantragten Projekte entscheidet die LAG voraussichtlich im Januar.
Zehn neue Projekte bewilligt
Außerdem entschied die LAG über die zehn Projekte, die zum letzten regulären Stichtag am 1. September beantragt wurden. Da das Gremium von allen Ideen begeistert war, entschied es sich kurzfristig, das Budget von 95.000 auf knapp 140.00 Euro zu erhöhen. „Wir hatten Anträge aus allen sechs LEADER-Kommunen“, erklärt Nicole Borth. „Um dieses große Engagement zu würdigen, hat die LAG eine Bewilligung für alle zehn Projekte möglich gemacht. Davon profitiert das gesamte Südliche Osnabrücker Land.“
Zu guter Letzt verabschiedete das Gremium noch Tobias Avermann und Klaus Rehkämper, die Ende Oktober als Bürgermeister von Bad Laer bzw. Bad Rothenfelde ausscheiden und daher auch die LAG verlassen. Ihnen folgen ab November Anne Krimphoff (Bad Laer) und Dirk Rauschkolb (Bad Rothenfelde).
Der 1. LAG-Vorsitzende Eugen Görlitz (1.v.l.), Regionalmanagerin Nicole Borth (2.v.l.) und die 2. LAG-Vorsitzende Laura Brinkmann (1.v.r.) verabschieden Tobias Avermann (3.v.l.) und Klaus Rehkämper (2.v.r.) aus der Lokalen Aktionsgruppe.