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LAG bewilligt fünf neue Projekte

  • Beitragsbild: Die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe sitzen einem Tisch und besprechen neue Projekte.
  • Einleitungstext: Erfreuliches Ergebnis der jüngsten LAG-Sitzung: Die Lokale Aktionsgruppe bewilligte fünf neue LEADER-Projekte. Insbesondere Hobbysportler können sich freuen, da die Vereine und Kommunen vor Ort in eine bessere Infrastruktur investieren wollen. Auch eine Umgestaltung des Fritz-Homann-Parks in Dissen ist vorgesehen.

Die Mitglieder der LAG auf ihrer jüngsten Sitzung in Glandorf. (Foto: pro-t-in GmbH)

Zum neunten Mal in dieser Förderperiode kam die LAG zusammen, um über neue Projekte zu entscheiden. Diesmal können sich gleich fünf der sechs LEADER-Kommunen über Bewilligungen freuen. Ein Projekt mit Strahlkraft dürfte die Neugestaltung des Fritz-Homann-Parks in Dissen aTW werden. In Kooperation mit mehreren Vereinen will die Stadt Dissen aTW die Aufenthaltsqualität verbessern. Geplant ist die Erneuerung der wassergebundenen Wegedecken und eine Neuanschaffung des Mobiliars sowie der Einbau einer Beleuchtung. Highlight: eine Boulebahn, die 2026 entstehen soll.

Nicht nur kann in Dissen aTW demnächst zentral Boule gespielt werden, auch die Sportvereine der LEADER-Region können sich über eine Projektförderung freuen. Der TuS Glane plant die Einrichtung einer Calisthenics-Station am Sportpark Glane, um den gerade bei jüngeren Leuten beliebten Parkoursport zu ermöglichen. Ein vergleichbares Angebot fehlt bislang in Bad Iburg. Insbesondere Jugendliche dürften jubeln, dass die Gemeinde das nicht mehr nutzbare Beachvolleyballfeld auf dem Spielplatz Glockenstraße sanieren will. Die JAG Remsede hat sich bereit erklärt, die Pflege des Felds zu übernehmen.

Am Sportplatz von Blau-Weiß Schwege soll eine neue Lagerhalle mit integriertem Wetterschutz entstehen, die die Aufenthaltsqualität während des Trainings und Spielbetriebs deutlich verbessert – ein wichtiger Faktor, um das Engagement von Kindern, Eltern und ehrenamtlich Tätigen nachhaltig zu sichern. Das Projekt soll in Zusammenarbeit mit den Dorfhelfern realisiert werden. Der SV Bad Rothenfelde plant eine Sanierung der Sanitäranlagen, um die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Sportanlage zu sichern.

Insgesamt bewilligte die LAG eine Förderung von knapp 140.000 Euro – und damit deutlich mehr als die zunächst eingeplanten 80.000 Euro. „Die Projektträger haben hier tolle Vorhaben auf die Beine gestellt, die demonstrieren, wie gut der Zusammenhalt und die Kooperationsbereitschaft unter den Ehrenamtlichen im Südkreis ist. Dies möchte die LAG gerne unterstützen“, berichtet SOL-Regionalmanagerin Christina Götz.

Gute Nachrichten gab es auch für Projektinteressierte: Die LAG beschloss, im kommenden Jahr ein Budget für Kleinstvorhaben einzuplanen. Davon sollen vor allem Vereine sowie Kinder- und Jugendliche profitieren. Die Antragstellung soll möglichst unkompliziert ablaufen. Der nächste reguläre Stichtag ist dann am 6. April 2026. Insgesamt steht ein Budget von 80.000 Euro zur Verfügung. Über die Bewilligung entscheidet die LAG auf ihrer nächsten Sitzung am 5. Mai 2026 in Bad Laer.

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LAG trifft sich am 28. Oktober in Glandorf

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  • Einleitungstext: Zum letzten Mal in diesem Jahr kommt die Lokale Aktionsgruppe (LAG) am 28. Oktober zusammen, über die Bewilligung von neuen Projekten zu beraten. Diesmal steht ein Budget von 80.000 Euro zur Verfügung. Treffpunkt des Gremiums ist das Theresienhaus in Glandorf.

Die LAG tat abwechselnd in den Kommunen der LEADER-Regionen. Diesmal kommt das Gremium in Glandorf zusammen. (Foto: Gemeinde Glandorf)

Zum letzten Mal in diesem Jahr kommt die Lokale Aktionsgruppe (LAG) am 28. Oktober zusammen, über die Bewilligung neuer Projekten zu beraten. Diesmal steht ein Budget von 80.000 Euro zur Verfügung. Treffpunkt des Gremiums ist das Theresienhaus in Glandorf.

Auf ihrer mittlerweile neunten Sitzung stimmt die LAG aber nicht nur über die zum letzten Stichtag beantragten Projekte ab, sondern legt auch das Budget für den nächsten Stichtag im Frühjahr 2026 fest. Darüber hinaus informiert das Regionalmanagement über den aktuellen Stand der laufenden LEADER-Vorhaben sowie über weitere in der Region stattfindende Projekte. Auch die Kinder- und Jugendbeteiligung in der Dorfentwicklung Glandorf ist Thema der Veranstaltung, ebenso wie die neue Förderrichtlinie des Landes Niedersachsen für touristische Projekte. Zu guter Letzt blickt die LAG noch auf die Förderperiode 2028-2034.

Die 9. LAG-Sitzung findet am Dienstag, 28. Oktober 2025 im Theresienhaus Glandorf (Krankenhausstraße 8) statt. Beginn ist um 18.30 Uhr.

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TuS Borgloh öffnet Türen mit Soccercourt

  • Beitragsbild: Fußballspielerinnen auf dem Soccercourt des TuS Borgloh
  • Einleitungstext: Borgloh kommt in Bewegung: Anfang des Jahres eröffnete der TuS Borgloh einen Soccercourt, um Hobbyfußballern einen Ort zum Kicken zu bieten. Aktuell arbeitet der Verein außerdem an einer Boulebahn. Das sind aber nicht die einzige Neuerungen: Mit dem Court öffnete der Verein auch seinen Sportplatz außerhalb der Trainingszeiten, um einen für alle zugänglichen, zentralen Ort für Bewegung und Austausch zu schaffen. Nach den ersten Monaten zeigt sich, dass dieser Plan voll aufgegangen ist.

Fußballspielerinnen auf dem neuen Soccercourt des TuS Borgloh. (Foto: W. Hinrichs/TuS Borgloh)

Borgloh kommt in Bewegung: Anfang des Jahres eröffnete der TuS Borgloh einen Soccercourt, um Hobbyfußballern einen Ort zum Kicken zu bieten. Aktuell arbeitet der Verein außerdem an einer Boulebahn. Das sind aber nicht die einzige Neuerungen: Mit dem Court öffnete der Verein auch seinen Sportplatz außerhalb der Trainingszeiten, um einen für alle zugänglichen, zentralen Ort für Bewegung und Austausch zu schaffen. Nach den ersten Monaten zeigt sich, dass dieser Plan voll aufgegangen ist.

„Hier ist richtig was los“, resümiert Wilfried Hinrichs, 1. Vorsitzender des TuS Borgloh, zufrieden. Seit Anfang des Jahres ist der Soccercourt des Vereins in Betrieb und es vergeht kaum ein Tag, an dem die Bälle nicht fliegen. Bis es soweit war, vergingen jedoch einige Jahre. Zunächst war der TuS noch davon ausgegangen, das Projekt in Eigenleistung umsetzen zu können. Doch dann kam Corona, zeitweiser Stillstand – und eine Explosion der Baupreise. Dem Verein blieb nichts anderes übrig, als sich nach Fördergeldern umzuschauen.

Auftritt Marc Schewski: Der Hilteraner Bürgermeister riet dem TuS, Fördermittel über das LEADER-Programm der EU zu beantragen. Hinrichs ist als Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe, die über LEADER-Anträge entscheidet, selbst mit dem Programm vertraut. Er war jedoch froh, dass die Gemeinde den Verein tatkräftig unterstützte und sich um die Formalitäten kümmerte – eine enorme Entlastung für den ehrenamtlichen Vorstand. Auch LEADER-Regionalmanagerin Christina Götz half und gab Tipps für einen erfolgreichen Förderantrag. Sie berät potenzielle Projetträger unverbindlich und kostenfrei zur LEADER-Förderung.

Das Projektziel – einen Ort zu schaffen, an dem Menschen aller Generationen zusammen kommen und gemeinsam Sport treiben können – unterstütze die LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land am Ende mit 50.000 Euro. Neben dem Soccercourt befindet sich bereits ein Beachvolleyballfeld, im Herbst soll noch eine Boulebahn fertiggestellt werden. Gerade für Kinder und Jugendliche schafft der Verein so Freizeitmöglichkeiten, die auf dem Land oft fehlen.

Für den TuS sei es Gewöhnungsprozess gewesen, seine Anlagen auch für Nichtvereinsmitglieder zu öffnen, erklärt Hinrichs. Der Vorsitzende hat jedoch keinen Zweifel daran, dass dies die richtige Entscheidung war: „Ich habe einen Großvater mit seinen Enkeln spielen sehen. Jemand hat die Nachbarskinder zusammengeholt und ist mit ihnen bolzen gegangen. Kinder aus Migrationsfamilien finden einen Platz zum Spielen. Der Sport kommt gewissermaßen zu den Menschen.“

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LEADER braucht eine starke Stimme

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  • Einleitungstext: Beim aktuellen LEADER-Netzwerktreffen kamen die Regionalmanager:innen und Sachbearbeiter:innen der ÄrL (Ämter für regionale Landesentwicklung) aus dem Bezirk Weser-Ems zusammen.

Netzwerktreffen zeigt: Projekte wirken – doch wie geht es nach 2027 weiter?

Beim aktuellen LEADER-Netzwerktreffen kamen die Regionalmanager:innen und Sachbearbeiter:innen der ÄrL (Ämter für regionale Landesentwicklung) aus dem Bezirk Weser-Ems zusammen. Stattgefunden hat das Treffen in Westoverledingen im Amtsbezirk Aurich. Neben Projektbesichtigungen kamen wichtige Themen zur Zukunft der LEADER-Förderung auf den Tisch.

Zum Start des Vernetzungstreffens konnten sich die Regionalmanager:innen auf Besichtigungen von zwei spannenden Projekten aus der gastgebenden Region freuen. Zum einen wurde der außerschulische Lernort am Abfallwirtschaftsbetrieb Leer besucht. An mehreren neugeschaffenen naturnahen Standorten auf dem Gelände wird hier über Abfall, Recycling, Nachhaltigkeit und die Arbeit eines Abfallwirtschaftsbetriebs aufgeklärt. Im Anschluss besichtigte die Gruppe das Orff-Zentrum an der Grundschule in Steenfelde. Der Anbau an die bestehende Sporthalle beherbergt ein Pädagogik- und Musikzentrum für die Schule, welches mit einer Vielzahl an Orff-Instrumenten ausgestattet ist. Eine mobile Wand ermöglicht Vorführungen vor größerem Publikum. Ein Orff-Musikraum ist kein klassischer Musikunterrichtsraum, sondern ein pädagogischer Erlebnisraum, in dem Kinder über Rhythmus, Klang, Sprache und Bewegung an die Musik herangeführt werden. Beide Projekte wurden jeweils mit rund 150.000 € gefördert.

Nach den Projektbesichtigungen kamen die Regionalmanager:innen und Mitarbeitende der ÄrL im Rathaussaal in Ihrhove zusammen, um sich über aktuelle Neuigkeiten zum LEADER-Programm auszutauschen. Dabei ging es unter anderem um die Zukunft des digitalen Antragsmanagements in Niedersachen. Zudem erhielten die Regionalmanagements wichtige Informationen zum Umgang mit der Meilensteinregelung durch Antje Schlüter vom niedersächsischen Landwirtschaftsministerium. Kurz: Wie werden die Mittel verteilt, die in bestimmten Regionen frei werden, weil sie das Meilensteinziel nicht erreichen.

Zukunft der LEADER-Förderung ungewiss

Wichtigstes Thema des Tages war für alle die Zukunft der LEADER-Förderung nach Ablauf der aktuellen Förderperiode. Uwe-Heinz Bendig vom ArL berichtete zum aktuellen Stand für die Förderperiode ab 2028. Entschieden wird darüber auf europäischer Ebene, erste Verhandlungsrunden finden zurzeit statt. Die Zukunft von LEADER, wie es bisher existiert, ist demnach ungewiss. Aktuelle Dokumente zeigen einen starken Fokus auf Landwirtschaft statt ländlicher Entwicklung. Der partizipative Ansatz, der jedem die Antragstellung ermöglicht, scheint in Gefahr. LEADER könnte in den Konkurrenzkampf mit anderen Bereichen gehen müssen. Entschieden ist das bisher aber nicht. Für die LEADER-Regionen und den ländlichen Raum gilt es jetzt, die Vorteile des seit Jahrzehnten erfolgreichen LEADER-Programms sichtbar zu machen und damit hoffentlich die Entscheidung über die Zukunft von LEADER positiv zu beeinflussen.

Das nächste, einmal jährlich stattfindende, Treffen wird 2026 im Amtsbezirk Osnabrück organisiert. 

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Radverkehrskonzept für Dissen aTW abgeschlossen

  • Beitragsbild: Eine Tischplatte mit Kaffee und Grünpflanze sowie einem Tablet, auf dem das Titelbild des Radverkehrskonzept Dissen aTW zu sehen ist
  • Einleitungstext: Fahrradfahrer:innen können sich freuen: Der Rat der Stadt Dissen aTW hat das neu erstellte Radverkehrskonzept verabschiedet. Damit stellt die Stadt die Weichen für eine nachhaltigere Mobilität sowohl in Dissen aTW selbst als auch in Verbindung zu den umliegenden Kommunen. LEADER bezuschusste die Erstellung des Konzepts.

Das Radverkehrskonzept für Dissen aTW steht zum Download auf der Website der Stadt bereit. (Foto: pro-t-in GmbH)

Fahrradfahrer:innen können sich freuen: Der Rat der Stadt Dissen aTW hat das neu erstellte Radverkehrskonzept verabschiedet. Damit stellt die Stadt die Weichen für eine nachhaltigere Mobilität sowohl in Dissen aTW selbst als auch in Verbindung zu den umliegenden Kommunen. LEADER bezuschusste die Erstellung des Konzepts.

Das letzte Verkehrsentwicklungskonzept für die gesamte Stadt Dissen aTW stammt noch aus den 1990er-Jahren und widmet sich allen Vekehrsteilnehmenden – höchste Zeit also, den Radverkehr vor Ort neu zu denken. Die Meller Firma Ge-Komm entwickelte daher ein Radverkehrskonzept, dass sich speziell mit den Anforderungen von Fahrradfahrenden auseinandersetzt. Ziel ist es, dass anstehende Bauarbeiten radfreundlich geplant werden und mehr Menschen auf das Zweirad umsteigen. Bislang ist das Auto das bevorzugte Verkehrsmittel der Dissener:innen, auch wenn der Radverkehr in den letzten Jahren durch das kontinuierlich wachsende Angebot an E-Bikes zugenommen hat.

Im Rahmen der Konzeptentwicklung evaluierte Ge-Komm die vorhandenen Radwege sowie die Verkehrsströme, aber auch die Abstellmöglichkeiten für Zweiräder. Dabei zeigte sich, dass die Radwegeführungen buchstäblich ausbaufähig sind. Insbesondere die Wege in Richtung Zentrum bewerteten die Fachleute aktuell als „schlecht“ für Radfahrende. Auch viele Parkmöglichkeiten entsprechen nicht den heutigen Anforderungen und sind insbesondere für E-Bikes und Lastenräder ungenügend.

Zwischen November 2024 und Januar 2025 führte Ge-Komm zudem eine Online-Bürgerbeteiligung durch, bei der die Bewohner:innen ihre Vorstellungen einbringen konnten. Gut 80 Stellungnahmen kamen zusammen, die über 800 Likes erzielten. Der mit Abstand populärste Vorschlag: Der Lückenschluss an der L94  durch die „Noller Schlucht“ in Richtung Melle-Wellingholzhausen.

Das Konzept beinhaltet diverse Vorschläge, wie sich der Radverkehr in Dissen aTW angenehmer und sicherer gestalten lässt, etwa durch die bauliche Trennung von Geh- und Radewegen, die Einrichtung von Fahrradstraßen oder eine bessere Beleuchtung. Von den Maßnahmen sollen Ortsansässige ebenso profitieren wie Pendler:innen und Tourist:innen.

Bürgermeister Eugen Görlitz begrüßte die Fertigstellung des Konzepts: „Wir haben nun das Rüstzeug, um Dissen aTW attraktiv und sicher für alle Radfahrer zu machen. Unser nächster Schritt ist es, zu prüfen, welche Maßnahmen wir im Rahmen von anstehenden Neubau- und Sanierungsvorhaben umsetzen können – damit hoffentlich bald noch mehr Dissenerinnen und Dissener aufs Fahrrad steigen.“

Das Radverkehrskonzept ist hier zum Download verfügbar.

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