Eingabehilfen öffnen

Zum Hauptinhalt springen

Osnabrücker LEADER-Regionen und ArL treffen sich in Melle

  • Beitragsbild:
  • Einleitungstext: Fünf LEADER-Regionen erstrecken sich um den Landkreis Osnabrück. Da sie ähnliche Themen und Herausforderungen beschäftigen, tauschen sich die Regionen regelmäßig aus, um Anregungen zu sammeln. Aber nicht nur das: Auch das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) ist dabei, um wichtige Fragen zu beantworten. Diesmal kam die Gruppe in Melle zusammen, wo sie auch zwei LEADER-geförderte, beispielhafte Projekte besichtigte.

REM und ArL besichtigten unter anderem den neuen Mehrgenerationenpark am Meller Osterbach. (Foto: pro-t-in GmbH)

Fünf LEADER-Regionen erstrecken sich um den Landkreis Osnabrück. Da sie ähnliche Themen und Herausforderungen beschäftigen, tauschen sich die Regionen regelmäßig aus, um Anregungen zu sammeln. Aber nicht nur das: Auch das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) ist dabei, um wichtige Fragen zu beantworten. Diesmal kam die Gruppe in Melle zusammen, wo sie auch zwei LEADER-geförderte, beispielhafte Projekte besichtigte.

Die Austauschtreffen finden in der Regel zweimal im Jahr jeweils vor Ort in einer LEADER-Region statt. Diesmal ging es für die Teilnehmenden nach Melle-Wellingholzhausen in das „Fachwerk 1775“. Der erste Teil des Treffens stand ganz im Zeichen von Austausch und Vernetzung. Die Regionalmanagements, die Mitglieder der LEADER-Geschäftsstellen sowie die Sachbearbeiter:innen des ArL sprachen unter anderem darüber, wie viel Budget in den einzelnen Regionen noch vorhanden ist und welche Themen alle gerade beschäftigen. Daneben ging es um die Frage, wie man gemeinsam den Übergang in die neue Förderperiode ab 2028 bewerkstelligen kann und natürlich auch, wie sie auf die möglichen Änderungen der LEADER-Förderung reagieren wollen.

Im Anschluss schaute sich die Gruppe noch zwei nachahmenswerte Projekte aus Melle an. So wurde der sagenhafte Bürgerpark in Wellingholzhausen mit mehreren Skulpturen aufgewertet. Ziel war es, lokale Sagen und Mythen im kollektiven Gedächtnis zu verankern, aber auch, die Aufenthaltsqualität des beliebten Treffpunkts zu erhöhen. Der Spielplatz am Osterbach wurde durch die Erweiterung um Outdoor-Fitnessgeräte zum Mehrgenerationenpark. So schafft LEADER Raum für Begegnung, Gesundheit und Erholung.

Die Regionalmanagements aus dem Osnabrücker Land waren sich einig, dass das Treffen wieder ein voller Erfolg war: „Durch den guten Draht zwischen uns LEADER-Regionen, aber auch dem ArL, können wir Herausforderungen bestmöglich begegnen und neue Chancen entdecken. Außerdem hat das Treffen mal wieder gezeigt, was LEADER-Projekte vor Ort Positives bewirken können.“

Das nächste Austauchtreffen findet im Oktober in der LEADER-Region Wittlager Land statt.

Das Fachwerk 1775. (Foto: pro-t-in GmbH)

Der Skulpturenpark in Wellingholzhausen konnte dank LEADER aufgewertet werden. (Foto: pro-t-in GmbH)

Weiterlesen … Osnabrücker LEADER-Regionen und ArL treffen sich in Melle

  • Aufrufe: 138

Buntes Erlebnis: Unterwasserbeleuchtung im Aktivbad Dissen fertiggestellt

  • Beitragsbild:
  • Einleitungstext: Schwimmen mit Atmosphäre: Der Sprung ins kühle Nass des Dissener Aktivbads ist seit Anfang des Jahres ein ganz besonderes Erlebnis. Neue Unterwasserscheinwerfer ermöglichen es, das Bad in allen Farben des Regenbogens zu beleuchten. Für die Badbetreiber hat dies gleich mehrere Vorteile.

Das Dissener Aktivbad erstrahlt seit kurzem in verschiedenen Farben. (Foto: Aktivbad Dissen)

Schwimmen mit Atmosphäre: Der Sprung ins kühle Nass des Dissener Aktivbads ist seit Anfang des Jahres ein ganz besonderes Erlebnis. Neue Unterwasserscheinwerfer ermöglichen es, das Bad in allen Farben des Regenbogens zu beleuchten. Für die Badbetreiber hat dies gleich mehrere Vorteile.

Ein kühles Blau, ein heißes Rot, ein entspannendes Grün – mit der neuen Technik ist es für das Dissener Aktivbad ein Leichtes, die einzelnen Becken in verschiedene Farben zu tauchen. Die neuen Unterwasserscheinwerfer lassen sich über einen Regler bedienen, der dadurch schnell eine ganz besondere Stimmung erzeugt. Die Badleitung erhofft sich, mit diesem Feature mehr Gäste – auch aus den Nachbarkommunen – in das Aktivbad zu locken. Bereits vor dem Austausch der Beleuchtung war das Candlelight-Schwimmen eine der beliebtesten Veranstaltungen des Bades, nun dürfte es noch mehr Gäste anziehen.

Die alte Beleuchtung war reparaturbedürftig und entsprach ohnehin nicht mehr den heutigen Standards. Nun verfügt das Bad über eine hochwertige, klimafreundlichere LED-Technik. Der aber vielleicht größte Vorteil: Durch die neue Unterwasserbeleuchtung sind die Schwimmer deutlich besser zu sehen und das Personal kann im Notfall schneller reagieren. Die Lichter machen das Schwimmen in Dissen also nicht nur stimmungsvoller, sondern auch sicherer.

Mit einer Förderung von knapp 56.000 Euro trägt LEADER einen großen Teil der Gesamtkosten von knapp 120.000 Euro.

  • Aktivbad Dissen 9

  • Aktivbad Dissen 11

  • Aktivbad Dissen 12

  • Aktivbad Dissen 14

  • Aktivbad Dissen 1

Weiterlesen … Buntes Erlebnis: Unterwasserbeleuchtung im Aktivbad Dissen fertiggestellt

  • Aufrufe: 140

Neu: Entdecke LEADER-Projekte auf unserer interaktiven Karte!

  • Beitragsbild:
  • Einleitungstext: Seit dem Beginn der Förderperiode 2023 hat sich im Südlichen Osnabrücker Land einiges bewegt! 32 LEADER-Projekte sind bereits abgeschlossen oder in der Umsetzung. Auf unserer neuen interaktiven Projektkarte kannst du dich durch die Vorhaben klicken und schauen, was in deiner Kommune mithilfe von LEADER passiert (ist).

Die interaktive Karte zeigt, wo im Südlichen Osnabrücker Land LEADER-Projekte umgesetzt werden bzw. wurden. (Karte: Open Street Map)

Seit dem Beginn der Förderperiode 2023 hat sich im Südlichen Osnabrücker Land einiges bewegt! 32 LEADER-Projekte sind bereits abgeschlossen oder in der Umsetzung. Auf unserer neuen interaktiven Projektkarte kannst du dich durch die Vorhaben klicken und schauen, was in deiner Kommune mithilfe von LEADER passiert (ist).

„Mit unserer neuen Projektkarte möchten wir den Einwohnerinnen und Einwohnern des Südlichen Osnabrücker Lands sowie allen Interessierten vor Augen führen, was die Region schon alles geschafft hat“, erklärt Regionalmanager Michael Ripperda. Auf der Projektseite finden User:innen ganz oben die neue Karte, die alle sechs Kommunen des SOL zeigt. Über sie verteilt sind die Projekte, die abgeschlossen sind oder sich in Umsetzung finden. Die verschiedenen Icons zeigen an, welches Haupt-Handlungsfeld das jeweilige Vorhaben hat.

„Die Karte spiegelt deutlich wider, dass das Engagement im Südlichen Osnabrücker Land über die ganze Region verteilt ist“, erklärt Michael Ripperda. „Einen Schwerpunkt sehen wir bei Vorhaben aus dem Bereich ‚Tourismus, Freizeit und Kultur‘, aber auch die anderen beiden Handlungsfelder – ‚Gesellschaft, Wirtschaft und Versorgung‘ sowie ‚Klima, Umwelt und Ortsentwicklung‘ – sind mit starken Projekten vertreten.“

Detaillierte Informationen zu den jeweiligen Projekten finden Nutzer:innen wie gehabt in der darunter liegenden Projektübersicht. Dort haben sie auch die Möglichkeit, nach Kommune, Status und Handlungsfeld zu filtern. Bis Ende 2027 haben Interessierte noch die Möglichkeit, eine LEADER-Förderung für Projekte zu beantragen. Michael Ripperda hofft, dass die Karte am Ende der aktuellen Förderperiode im Dezember 2027 noch ein gutes Stück mehr gefüllt ist.

Weiterlesen … Neu: Entdecke LEADER-Projekte auf unserer interaktiven Karte!

  • Aufrufe: 170

Neue Knotenpunkte für das Radnetz im Osnabrücker Land

  • Beitragsbild:
  • Einleitungstext: Petra Rosenbach leitet seit vielen Jahren die Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land. Gemeinsam mit den Kommunen und den LEADER-Regionen bringt sie aktuell das Knotenpunktsystem für den Radverkehr im Landkreis Osnabrück auf den Weg. Wir wollten wissen, warum dieses Projekt so bedeutend ist und welche Rolle LEADER dabei spielt.

Petra Rosenbach

Petra Rosenbach leitet seit vielen Jahren die Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land. Gemeinsam mit den Kommunen und den LEADER-Regionen bringt sie aktuell das Knotenpunktsystem für den Radverkehr im Landkreis Osnabrück auf den Weg. Wir wollten wissen, warum dieses Projekt so bedeutend ist und welche Rolle LEADER dabei spielt.

Frau Rosenbach, was genau ist überhaupt ein Knotenpunktsystem?

Das Knotenpunktsystem stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Man kann es sich wie ein Netz vorstellen, das über die gesamte Region gelegt wird. An Kreuzungspunkten von Wegstrecken befinden sich künftig nummerierte Knotenpunkte mit Übersichtstafeln. Radfahrer orientieren sich dann nicht mehr an einzelnen ausgeschilderten Touren, sondern fahren einfach eine Zahlenfolge ab. Man startet zum Beispiel bei Punkt 13 und fährt dann über Punkt 15 zu einer Sehenswürdigkeit an Punkt 20. Das macht die Planung flexibler und individueller. Man kann spontan an jedem Kreuzungspunkt entscheiden, wie viele Kilometer man fahren möchte oder welche Ortschaften eingebunden werden sollen.

Warum führt das Osnabrücker Land dieses System jetzt ein?

Viele touristische Nachbarregionen, vom Emsland über die Grafschaft Bentheim bis ins Münsterland, nutzen das System bereits erfolgreich. Wir schließen jetzt eine Lücke für unbeschwertes Radfahren über Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Besonders erfreulich ist, dass alle 21 Kommunen im Landkreis und die Stadt Osnabrück das Projekt unterstützen. Das ist keineswegs selbstverständlich und zeigt, dass der Mehrwert für die Region klar gesehen wird.

Welche Vorteile bringt das System für Gäste und Einwohner?

Es vereinfacht die Orientierung und macht das Radfahren noch zugänglicher. Gleichzeitig reduziert es die Vielzahl an ausgeschilderten Einzelrouten. Künftig stehen die Knotenpunkte im Mittelpunkt, ergänzt durch Radfern- und Themenrouten. Das spart natürlich auch Beschilderung und ist nachhaltiger. Eine Knotenpunkt-App sorgt für einfache Orientierung.

In der Vermarktung eröffnet das System neue Möglichkeiten. Wir können saisonale oder thematische Tourenvorschläge machen, etwa zur Rapsblüte oder zur Verknüpfung besonderer Kulturorte, ohne zusätzliche Beschilderung. Und nicht zuletzt trägt es zur Lebensqualität der Menschen vor Ort bei. Radfahren wird noch attraktiver, sowohl für Gäste als auch für die eigene Bevölkerung.

Welche Rolle spielen die LEADER-Regionen bei diesem Projekt?

Im Osnabrücker Land sind alle fünf LEADER-Regionen beteiligt: Nördliches Osnabrücker Land, Südliches Osnabrücker Land, Hufeisen-Region, Wittlager Land sowie Melle. Die Konzeption des Knotenpunktsystems wurde durch LEADER gefördert. Jede LEADER-Region hat das Projekt in ihre Lokale Aktionsgruppe (LAG) eingebracht und nach dem Entscheidungsprozess grünes Licht gegeben. Das hat sehr gut funktioniert und die vorbildliche Zusammenarbeit im Osnabrücker Land gezeigt.

Durch diese Kooperation konnten die notwendigen Fördermittel für die Planungsphase gebündelt werden. Gleichzeitig sorgt der gemeinsame Weg durch die Lokalen Aktionsgruppen (LAG) dafür, dass das Projekt von Kommunen und Gesellschaft breit getragen wird. Das ist ein großer Vorteil für ein Vorhaben dieser Größenordnung.

Wie geht es nun weiter? Wann können erste Radfahrer das neue Netz testen?

Derzeit befinden wir uns in der Feinplanung. Die Kommunen prüfen die vorgeschlagene Streckenführung noch einmal, anschließend folgen Ausschreibung und Vergabe für Material und Montage. Die Umsetzung ist ab Frühjahr 2027 vorgesehen. Die Investitionssumme für die benötigte Infrastruktur und deren Installation liegt bei rund 1,5 Millionen Euro. Im Gegensatz zur Konzeption soll die Realisierung über ein Infrastrukturprogramm gefördert werden, das einen Großteil der Kosten übernimmt.

Was bedeutet das Projekt für die Zukunft der Region?

Das Osnabrücker Land ist bereits eine ausgezeichnete Radregion. Eine aktuelle Zählung zeigt, dass sich die Zahl der Radfahrenden in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt hat. Das Knotenpunktsystem ist der nächste logische Schritt, um diese Entwicklung weiterzuführen. Es stärkt den Tourismus, erhöht die Lebensqualität und verbindet die Region noch enger über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg.

Weiterlesen … Neue Knotenpunkte für das Radnetz im Osnabrücker Land

  • Aufrufe: 130

Noch vier Wochen bis zum nächsten Antragsstichtag!

  • Beitragsbild:
  • Einleitungstext: Neues Jahr, neue Chance: Am 6. April ist der nächste Stichtag für LEADER-Anträge aus dem Südlichen Osnabrücker Land. Diesmal stehen insgesamt 80.000 Euro für Projekte zu Verfügung.

Der Countdown läuft: In vier Wochen ist Antragsstichtag. (Symbolfoto: BrianAJackson, Envato Elements)

Neues Jahr, neue Chance: Am 6. April ist der nächste Stichtag für LEADER-Anträge aus dem Südlichen Osnabrücker Land. Diesmal stehen insgesamt 80.000 Euro für Projekte zu Verfügung.

Welche Projekte gefördert werden, das entscheidet die Lokale Aktionsgruppe (LAG) auf ihrer nächsten Sitzung am 5. Mai 2026. Wenn du auch eine Förderung beantragen willst, solltest du jetzt handeln und Kontakt zu Regionalmanager Michael Ripperda aufnehmen. Er prüft, ob dein Projekt Aussicht auf eine Förderung hat und unterstützt dich bei der Erstellung einer Projektskizze – kostenlos und unverbindlich! Wichtig ist nur, dass du dich möglichst zeitnah meldest, weil die Zusammenstellung der Unterlagen einige Zeit in Anspruch nimmt.

Falls die Frist jetzt doch zu knapp ist: kein Problem! Voraussichtlich im Herbst gibt es noch einen zweiten Antragsstichtag. Dann hast du wieder die Gelegenheit, das Südliche Osnabrücker Land mit deinen Ideen voranzubringen.

Weiterlesen … Noch vier Wochen bis zum nächsten Antragsstichtag!

  • Aufrufe: 156